Infoabend am 28.11.2024 zum Thema „Patientenverfügung“

Am Donnerstag, den 28. November 2024 veranstalteten der Katholische Deutsche Frauenbund, die Kolpingfamilie und die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg einen gemeinsamen Infoabend zum Thema „Betreuungsverfügung-Patientenverfügung-Vorsorgevollmacht“ mit der Notarin, Elisabeth Lommer, aus Weilheim im Barbara-Saal der Pfarrei Christkönig.

Ein schwerer Unfall, ein Organversagen bei einer lebensgefährlichen Erkrankung – schnell kann eine Situation entstehen, in der man sich nicht mehr verständlich machen kann. Erwachsene Menschen sind meist gewohnt Entscheidungen im Leben selbst zu treffen. Jeder Volljährige kann mit einer Patientenverfügung dafür sorgen, dass dies für gesundheitliche Fragen auch so bleibt. Eng verbunden mit der Patientenverfügung sind die Themen „Vorsorgevollmacht“ und „Betreuungsverfügung“. Schon „in guten Tagen“ kann jeder durch eine Betreuungsverfügung vorsorglich Anordnungen treffen.

„Die Patientenverfügung ist ein Ausdruck von Selbstbestimmung und Verantwortung“, so der Vorsitzende des Leitungsteams der KAB Penzberg, Michael Schmatz. Sie gibt uns die Möglichkeit, in Würde über medizinische Maßnahmen zu entscheiden, auch wenn wir selbst nicht mehr in der Lage sein sollten, unseren Willen zu äußern. „Diese Vorsorge stärkt nicht nur unsere persönliche Autonomie“, so Schmatz, „sondern entlastet auch die Angehörigen und medizinisches Fachpersonal in schwierigen Situationen.“ Es betrifft nicht nur ältere Menschen. Auch jüngere können betroffen sein, beispielsweise nach einem Motorradunfall.

Auf dem Foto von links nach rechts: Michael Schmatz (Vorsitzender des Leitungsteams der KAB Penzberg), Elisabeth Lommer (Notarin) und Prof. Dr. Ursula Mosebach (Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes in Penzberg)

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