Der Deutsche Katholische Frauenbund, die Kolpingfamilie und Katholische Arbeitnehmer Bewegung Penzberg laden für
Dienstag, den 20. Oktober 2026, um 19:00 Uhr im Barbara-Saal des Barbarahauses (Pfarrzentrum Christkönig, Penzberg, Bahnhofstr. 35)
zu einem Infoabend zum Thema „Rente“ ein.
Als Referentin zu diesem Thema dürfen wir an diesem Abend, Frau Sandra Wissen, von der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd aus München begrüßen.
Für viele Menschen ist die Rente oftmals ein Buch mit sieben Siegeln. Was ist eine Renteninformation? Welche Rentenarten gibt es? Welche Wartezeiten kommen für die einzelnen Ren-tenarten zur Anwendung?
Wie funktioniert eine Kontenklärung? Fehlen Nachweise für nicht geklärte Zeiten im Versicherungsverlauf, sollte man sich sputen, diese zu beschaffen und rechtzeitig vor Rentenbeginn das Konto zu klären.
Gerade Frauen haben sehr oft niedrige Renten. Was können sie dagegen unternehmen?
Am 26. Juni 2026 unternahm die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg einen Ausflug zur Pestkapelle in Wackersberg.
Zwischen Wackersberg und Bad Tölz, im Ortsteil Lehen, steht eine kleine Kapelle, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt und doch tief in der Geschichte des Isarwinkels verwurzelt ist: die Pestkapelle, auch Lehenkirchl genannt. Sie erinnert an eine der dunkelsten Zeiten der Gemeinde, an die Pestjahre während des Dreißigjährigen Krieges, und ist bis heute ein Ort des Gedenkens, des Gebets und gelebter Tradition.
Historischer Hintergrund
Die Pest traf Wackersberg in den Jahren 1634/35 besonders schwer. In der Überlieferung heißt es, dass damals ein großer Teil der Bevölkerung der Seuche zum Opfer fiel. Die wenigen Überlebenden bestatteten die Toten in einem großen Hügelgrab bei Lehen. Wenige Jahre später, 1638, wurde an dieser Stelle die Pestkapelle errichtet. Sie gilt damit als steinernes Zeugnis einer Katastrophe, die sich tief in das Gedächtnis der Dorfgemeinschaft eingeprägt hat. In manchen Beschreibungen wird das Baujahr auch mit 1635/40 angegeben. Sicher ist: Die Kapelle entstand im unmittelbaren Zusammenhang mit der Pestzeit und mit dem Gelübde der Wackersberger, den heiligen Sebastian um Fürbitte zu bitten. Der Sebastianstag am 20. Januar blieb deshalb über Jahrhunderte hinweg ein besonderer Gedenk- und Bettag.
Die Sage von der Entstehung
Um die Pestkapelle rankt sich eine eindrucksvolle Sage. Als nach dem Abzug der Kriegsvölker das große Sterben begann, durften die Menschen kaum noch Handel treiben oder in den Markt nach Tölz gehen. Besonders stark soll die Krankheit im Wackersberger Viertel gewütet haben. Weil bei der Kirche kein Platz mehr war, wurden die Toten auf einem sogenannten wilden Friedhof auf dem Lehen bestattet.
Die Wackersberger gelobten, dem heiligen Sebastian eine Kapelle zu bauen, falls das Sterben ende. Zunächst wollten sie dafür einen Platz unten am Bach wählen. Doch der Sage nach färbten sich die abgeschlagenen Holzscheite blutig, und Tauben trugen sie zum Pestfriedhof. Daraufhin wurde die Kapelle dort errichtet, wo die Toten lagen. Die Erzählung verbindet historisches Leid mit religiöser Deutung und erklärt, warum gerade dieser Ort bis heute als besonders bedeutsam gilt.
Architektur und Lage
Die Kapelle liegt in Lehen, an der Lehenstraße, auf einer kleinen Anhöhe beziehungsweise am Rand der Wackersberger Landschaft. Sie ist eine schlichte Landkapelle mit einem Dachreiter auf dem Westgiebel und einer charakteristischen Zwiebelhaube. Gerade ihre Einfachheit macht ihren Reiz aus: Sie fügt sich still in die Umgebung ein und verweist weniger auf Prunk als auf Erinnerung, Dankbarkeit und Volksfrömmigkeit.
Lebendige Traditionen
Die Pestkapelle ist nicht nur ein historisches Denkmal, sondern bis heute in das religiöse Leben der Gemeinde eingebunden. Alljährlich beginnt die Pfarrei Wackersberg am 1. Mai mit einem Bittgang zur Kapelle den Marienmonat. Außerdem findet im Ortsteil Lehen traditionell der Leonhardiritt statt: Reiterinnen und Reiter umrunden die Kapelle dreimal, während Pferde und Menschen gesegnet werden. So bleibt die Kapelle ein Ort, an dem Geschichte und Brauchtum zusammenkommen.
Ausflug zur Pestkapelle und WaldherrAlm in Wackersberg am 26. Juni 2026
Liebe KABler und Freunde der Penzberger KAB,
am Freitag, den 26. Juni 2026 besuchen wir die Pestkapelle in Wackersberg. Wir starten um 14:00 Uhr am Parkplatz bei der ULF-Kirche in Penzberg-Steigenberg. Mit Fahrgemeinschaften steuern wir zuerst die Pestkapelle an.
Anschließend treffen wir uns um 15:30 Uhr zum Essen und Trinken (auch Kaffee und Kuchen) in der WaldherrAlm (Lehen 14, 83646 Wackersberg, Telefon 08041 9520).
Um Anmeldung wird, bis spätestens Montag, den 22. Juni 2026, gebeten.
Anmeldung per
Telefon 08856 800909 oder Handy 0177 2416429 oder E-Mail: michael.schmatz@t-online.de
Am Freitag, den 8. Mai 2026 um 19:00 Uhr fand in der Hubkapelle die Maiandacht der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg statt. Musikalisch gestaltet wurde die Andacht von der Johannisberger Stubenmusik.
„Bitt Gott für uns, Maria!“: Seit zweitausend Jahren wenden sich Menschen mit ihren Sorgen und Nöten, in Krisen und Katastrophen zur Gottesmutter und bitten sie um ihren Beistand. In vielen Bildern wird sie uns vorgestellt und nahegebracht.
Für Montag, den 13. Oktober 2025 luden der Deutsche Katholische Frauenbund, die Kolpingfamilie und die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg zu einem gemeinsamen Infoabend zum Thema „Steuer“ ein.
Als Referenten zu diesem Thema konnten die drei katholischen Verbände an diesem Abend den Steuerberater, Georg Scharf, aus Wildsteig begrüßen.
Die Einkommensteuererklärung – eine oft lästige Pflicht, der man aber gerne nachkommt, wenn am Ende eine schöne Steuererstattung herauskommt.
Für viele stellt sich die Frage, muss ich überhaupt eine Steuererklärung abgeben. Arbeitnehmer sind grundsätzlich von der Pflicht zur Abgabe einer Einkommenssteuererklärung freigestellt. Zur Pflicht wird sie nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Häufig lohnt sich die freiwillige Abgabe jedoch, weil das Finanzamt zu viel gezahlte Steuern zurückerstatten muss. Haben Arbeitnehmer Freibeträge beim Lohnsteuerabzug in Anspruch genommen und wollen zum Beispiel Werbungskosten oder Sonderausgaben steuerlich absetzen. Nur bei Pauschbeträgen für Menschen mit Behinderungen, Hinterbliebene und bei Kinderfreibeträgen sind Arbeitnehmer nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Haben Arbeitnehmer im Laufe des Jahres Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosen-, Kranken-, Eltern-, Kurzarbeiter- oder Mutterschaftsgeld bezogen, muss eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden.
Sind auch Rentner verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben? Rentner sind zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet, wenn ihr Gesamtbetrag der Einkünfte den jährlichen Grundfreibetrag überschreitet. Im Steuerjahr 2025 liegt der Grundfreibetrag für Alleinstehende bei 12.096 Euro und für Verheiratete oder Personen, die in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben, bei 24.192 Euro.
Bildunterschrift:
Von links nach rechts: Georg Scharf (Steuerberater), Michael Schmatz (Vorsitzender des Leitungsteams der KAB Penzberg) und Dr. Ursula Mosebach (Katholischer Deutscher Frauenbund, Penzberg)
Der Deutsche Katholische Frauenbund, die Kolpingfamilie und Katholische Arbeitnehmer Bewegung Penzberg laden für
Montag, den 13. Oktober 2025, um 19:00 Uhr
im Barbara-Saal des Barbarahauses
(Pfarrzentrum Christkönig, Penzberg,
Bahnhofstr. 35)
zu einem Infoabend zum Thema „Steuer“ ein.
Als Referenten zu diesem Thema dürfen wir an diesem Abend den Steuerberater, Herrn Georg Scharf, aus Wildsteig begrüßen.
Die Einkommensteuererklärung – eine oft lästige Pflicht, der man aber gerne nachkommt, wenn am Ende eine schöne Steuererstattung dabei herauskommt. Für viele stellt sich die Frage, muss ich überhaupt eine Steuererklärung abgeben. Wann macht es Sinn eine Steuererklärung abzugeben?
Müssen auch Rentner eine Steuererklärung abgeben?
Welche Fristen gelten bei der Abgabe der Steuererklärung?
Ausflug nach Mariabrunn in Benediktbeuern am 11. Juli 2025
Liebe KABler und Freunde der Penzberger KAB,
am Freitag, den 11. Juli 2025 besuchen wir Mariabrunn in Benediktbeuern. Wir starten um 14:30 Uhr am Parkplatz bei der ULF-Kirche in Penzberg-Steigenberg. Mit Fahrgemeinschaften steuern wir zuerst Mariabrunn an.
Die Selbstfahrer treffen sich um 14:45 Uhr am Parkplatz des Alpenwarmbades von Benediktbeuern.
Anschließend treffen wir uns um 16:00 Uhr zu Kaffee und Kuchen im Cafe Lugauer (Dorfstraße 38, 83671 Benediktbeuern, Telefon 08857 6927344).
Um telefonische Anmeldung wird, bis spätestens Montag, den 7. Juli 2025, gebeten.
Anmeldung über das Pfarrbüro per
Telefon 08856 9214 0 oder Mail: christkoenig.penzberg@bistum-augsburg.de