Ausflug am 8. Juli 2017 nach Habach

Liebe KABler und Freunde der Penzberger KAB,

am Samstag, den 8. Juli 2017 besuchen wir die Pfarrkirche St. Ulrich in Habach. Wir starten um 13:00 Uhr am Parkplatz hinter der Christkönigkirche. Mit Fahrgemeinschaften steuern wir unser Ziel an.

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Um 13:30 Uhr beginnt eine Führung durch die Kirche mit Dr. Josef Freisl.

Nach der Führung treffen wir uns im Eichbichl-Stüberl in Habach im Biergarten zu einem gemütlichen Beisammensein.

Um telefonische Anmeldung wird, bis spätestens 5. Juli 2017, gebeten. Gerne holen wir Sie auch zu Hause ab. Ich bin täglich zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr telefonisch erreichbar. Ich freue mich auf Ihr Kommen.

Bild & Text: Michael Schmatz

Maiandacht in der Hub-Kapelle am 5. Mai 2017

Am Freitag, den 5. Mai 2017, um 19:00 Uhr fand in der Hub-Kapelle die Maiandacht der KAB Penzberg statt.

Musikalisch gestaltet wurde die Maiandacht von der Johannisberger Stubenmusik und Stefan Horn an der Orgel.

Anschließend trafen sich die Besucher der Maiandacht in den Badstuben im Penzberger Wellenbad zu einem gemütlichen Beisammensein.

Bild & Text: Michael Schmatz

Schmatz bleibt Vorsitzender des Leitungsteams der KAB Penzberg

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg wurde, Michael Schmatz, von den Mitgliedern, für weitere vier Jahre, in seinem Amt als Vorsitzender des Leitungsteams bestätigt.

Die Mitglieder der KAB sprachen sich, anlässlich der Jahreshauptversammlung, dafür aus, dass nach einem Verkauf des Seniorenheimes in der Maistraße, beim neuen Anbieter, für die dort beschäftigten Altenpfleger, der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes anzuwenden ist. „Wir fordern die Verantwortlichen auf, allen voran die erste Bürgermeisterin, Elke Zehetner, und die Stadträte der im Stadtrat vertretenen Parteien, sich dafür einzusetzen“, so Schmatz, „dass nur Anbieter zum Zug kommen dürfen, für die der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes gilt. Wir erklären uns solidarisch mit den Mitarbeitern im Seniorenheim. Anbieter, die ausschließlich auf Billigkräfte und Leiharbeitnehmer setzen, dürfen nicht zum Zug kommen.“

Der ausschließliche Einsatz von Leiharbeitnehmern hätte auch nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Pflege. Die Tatsache, dass Zeitarbeit überwiegend in den Bereichen industrieller Produktion und Gewerbe entwickelt und eingesetzt worden ist, wirft die Frage auf, ob und in wie weit dieses Instrument sich für die qualifizierte, personenbezogene Dienstleistung Pflege eignet und welchen Einfluss Zeitarbeit auf ihre Qualität hat. „Eine prinzipielle Befürchtung hinsichtlich der Qualität“, so Michael Schmatz, „bezieht sich auf die mangelnde Kontinuität der Beziehung bei häufigen Wechsel der Beschäftigten.“ „Ein häufiger Personalwechsel wirke sich auf die Senioren belastend aus, insbesondere auf ältere Personen“, so der 55-jährige Sozialversicherungsfachwirt. „Untersuchungen haben ergeben“, so der Vorsitzende des Leitungsteams, „dass Zeitarbeitnehmer bei kürzeren Einsätzen anders arbeiten als die Stammbelegschaft, da sie die in der Einrichtung gegebenen Standardprozeduren nicht kennen“.

Dem neugewählten Leitungsteam der KAB gehören neben Schmatz auch Barbara Grolig (stellvertretende Vorsitzende), Anne-Marie Vlasic (stellvertretende Vorsitzende), Brigitte Fischer (Schriftführerin), Reinhard Grüner (Kassier) und Silvester Kohs (stellvertretender Kassier) an. Mitglied des Leitungsteams ist auch Pfarrer Bernhard Holz als Präses und geistlicher Begleiter.

Die Revisoren Manfred Fischer und Siegfried Herrmann wurden in ihren Ämtern von den Mitgliedern bei der Neuwahl bestätigt.

Cornelia Kriegbaum, die 16 Jahre lang dem Ausschuss angehörte, verabschiedete sich aus dem Gremium. Sie widmet sich jetzt einer neuen interessanten Aufgabe.

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Bild & Text: Michael Schmatz

Aus drei Pflegestufen wurden fünf Pflegegrade

Am 1. Januar 2017 ist das Pflegestärkungsgesetz II in Kraft getreten. Die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit orientierte sich bisher an den körperlichen Einschränkungen des Betroffenen sowie am Zeitaufwand, den beispielsweise ein pflegender Angehöriger für die Hilfe bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität aufbringen muss. Nach den neuen Vorschriften erhalten auch Menschen mit Demenz oder psychischen Erkrankungen erstmals Leistungen. Als Referentin konnte die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg für den Infoabend zum Thema „Pflegestärkungsgesetz 2017“ die Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Oberland, Claudia Hörbrand, gewinnen.

Nach den bis zum Jahreswechsel 2016/2017 geltenden Bestimmungen orientierte sich die Einstufung pflegebedürftiger Menschen vor allem an ihren körperlichen Defiziten. „Dabei wurde die Einstufung in die Pflegestufen“, so Hörbrand, „oftmals nicht dem tatsächlichen Pflegebedarf gerecht.“ Künftig werden körperliche, geistige und psychische Beeinträchtigungen gleichermaßen in die Beurteilung von Pflegebedürftigkeit einbezogen.

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Claudia Hörbrand informierte über das Pflegestärkungsgesetz II, welches seit 1. Januar 2017 in Kraft ist.

Aus den bisherigen drei Pflegestufen gibt es seit Jahresanfang fünf Pflegegrade, was eine differenzierte Einschätzung des benötigten Pflegeaufwandes ermöglicht. Die Pflegebedürftigkeit orientiert sich künftig nicht mehr an benötigten Pflegeminuten, sondern an den noch vorhandenen Fähigkeiten des Menschen – Maßstab für die Beurteilung ist damit der Grad der Selbstständigkeit. Außerdem werden bei der Begutachtung weitere Aspekte wie beispielsweise kommunikative Fähigkeiten oder die Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte mit einbezogen.

„Pflegebedürftigkeit besteht seit 1. Januar 2017“, so der Vorsitzende des Leitungsteams der KAB Penzberg, Michael Schmatz, „grundsätzlich ab Pflegegrad 1.“ Gegenüber den Voraussetzungen für das Erreichen der bisherigen Pflegestufe I sind für die Erreichung des Pflegegrades 1 vielfach geringere Beeinträchtigungen ausschlaggebend.

Mit dem neuen Begutachtungsinstrument wird der Grad der Selbstständigkeit eines Pflegebedürftigen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) bestimmt. Das geschieht anhand von sechs Lebensbereichen. Es werden dabei sämtliche pflegerelevante Kriterien berücksichtigt: körperlich, geistig, psychisch und sozial. Der Pflegebedürftige kann dadurch in den passenden Pflegegrad eingestuft werden.

Eine Besucherin der Veranstaltung wollte von Claudia Hörbrand wissen, ab wann man für einen Betroffenen eine Pflegeleistung beantragen soll. Ein Zeitpunkt könnte, so die Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Oberland, z. B. die Entlassung nach einem längeren Krankenhausaufenthalt sein. Eine andere Besucherin wollte wissen, wo man sich beraten lassen kann, wenn man einen Pflegefall in der Familie hat. Ansprechpartner sind immer die Pflegekassen, die bei den gesetzlichen Krankenkassen angesiedelt sind. Ein Besucher stellte fest, dass es in Penzberg keine Kurzzeitpflegeplätze gibt, wenn zu pflegende Angehörige einmal in den Urlaub gehen wollen. Hörbrand empfahl Angehörigen, sich rechtzeitig vor einem Urlaub um einen Kurzzeitpflegeplatz zu kümmern. Wartet man zu lange, könnte es eng werden.

Claudia Hörbrand appellierte an alle, sich in der Öffentlichkeit dafür einzusetzen, dass der Pflegeberuf eine noch stärkere Wertschätzung erhält. „Was nützen die schönsten Gesetze, wenn es niemanden gibt, der als Altenpfleger arbeiten will.“

Bild & Text: Michael Schmatz

Jahresprogramm 2017

Samstag, den 8. Juli 2017, 13:30 Uhr

Führung durch die Kirche in Habach

Anschließend gemütliches Beisammensein in einer Gaststätte


Donnerstag, den 7. September 2017, 15:00 Uhr

Teilnahme am Ferienprogramm der Stadt Penzberg


Samstag, den 9. Dezember 2017, 19:00 Uhr

Adventsfeier der KAB Penzberg

Veranstaltungsort: Pfarrsaal Steigenberg


Außerdem ist für Herbst 2017 (das genaue Datum wird noch bekanntgegeben) ein Themenabend vorgesehen (zusammen wieder mit der Kolpingfamilie Penzberg). Das Thema wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.

Text: Michael Schmatz