Maiandacht

Liebe Mitglieder und Freunde der KAB Penzberg,

am Freitag, den 27. Mai 2022, um 19:00 Uhr findet in der Kirche Unserer Lieben Frau von Wladimir die Maiandacht der KAB-Penzberg statt. 

Musikalisch gestaltet wird diese Maiandacht von der Johannisberger Stubenmusik.

Jahreshauptversammlung am 1. Mai 2022

Penzberg, den 17. April 2022

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie herzlich ein zu unserer

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

am Sonntag, den 1. Mai 2022, um 15:00 Uhr

im Pfarrsaal Steigenberg (Kirche: Unserer Lieben Frau von Wladimir)

Tagesordnung:

  1. Begrüßung und Totengedenken
  2. Ehrung von langjährigen Mitgliedern
  3. Tätigkeitsberichte der Vorstandschaft (des Vorsitzenden und Kassiers)
  4. Bericht der Revisoren
  5. Aussprache zu den Berichten
  6. Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft
  7. Neuwahlen (Bildung eines Wahlausschusses, Wahl des Vorsitzenden und der Stellvertreter, Benennung des Präses, Wahl von Kassier und Stellvertreter, Wahl der Beisitzer und Revisoren, Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten für den Kreisverbandstag)
  8. Kurzvortrag des Vorsitzenden zum Thema „Um Care“
  9. Anträge, Wünsche, Verschiedenes

Wir beginnen die Jahreshauptversammlung mit Kaffee und Kuchen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme. Wenn Sie eine Mitfahrgelegenheit brauchen, melden Sie sich bitte bei mir, am besten zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Schmatz
Vorsitzender des Leitungsteams der KAB Penzberg

Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro

Auszug aus einer Pressemitteilung vom 26.03.2022:

Die Delegierten des Bundesausschusses der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) forderten bei ihrer jüngsten Versammlung die Sozialversicherungspflicht ab dem ersten verdienten Euro. Die 450-Euro-Minijobs müssen weg. Sie sind nicht mehr zeitgemäß.

Erwerbsarbeit und soziale Sicherheit sind untrennbar. Die Delegierten forderten im jüngsten Bundesausschuss die Bundesregierung auf, die geringfügige Beschäftigung so zu reformieren, dass die Mini-Jobs ab dem ersten verdienten Euro „voll sozialversicherungspflichtig“ sind.

Auf Antrag des KAB-Diözesanverbandes Augsburg, gestellt durch den Kreisvorsitzenden der KAB Ammer-Lech und dem Vorsitzenden des Leitungsteams der KAB Penzberg, Michael Schmatz, am 5. Februar 2022, stimmten die Delegierten einer Reform der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse zu. So soll nach Meinung der KAB „die Beitragspflicht zuerst vollständig zu Lasten des Arbeitsgebers gehen und wird dann bis zur Schwelle von derzeit 1.300 Euro (ab Oktober 2022: 1.600 Euro) so abgeschmolzen, dass sie danach wie in den Normalarbeitsverhältnissen paritätisch aufgeteilt wird“.

Schon heute müssten Arbeitgeber den Großteil der Abgaben für 450-Euro-Minijobs tragen. Dazu gehören pauschale Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung, zur gesetzlichen Unfallversicherung, Umlagen und Steuern. Die betroffenen 450-Euro-Minijobber zahlen in der Regel nur Rentenversicherungsbeiträge, die der Arbeitgeber zusammen mit seinen Abgaben an die Minijob-Zentrale abführt.

Michael Schmatz: „In geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sind in der Regel Frauen angestellt. In Kombination mit dem Ehegattensplitting führen diese Mini-Jobs zu einer Armuts- und Teilzeitfalle für Frauen.“

Zudem erhalten drei von vier Minijobberinnen und Minijobber lediglich einen Stundenlohn von unter 12 Euro. Zudem werden Arbeits- und Sozialrechte im Bereich der Mini-Jobs permanent beschnitten. Viele Arbeitgeber verweigern den Minijobbern verbotenerweise die Lohnfortzahlung bei Krankheit oder den bezahlten Urlaub mit der Begründung, sie wären keine Fachkräfte.

Nachteile haben die Minijobber auch bei Kurzarbeit, weil sie in der gesetzlichen Arbeitslosenversicherung nicht versicherungspflichtig sind, haben sie während der Corona-Pandemie kein Kurzarbeitergeld erhalten.

„Mit der anstehenden Erhöhung der Minijob-Grenze auf 520 Euro ab dem 1. Oktober 2022 werde dieser Niedriglohnbereich ausgeweitet“, befürchtet Michael Schmatz, der als Sozialversicherungsfachwirt tätig ist.

Einer aktuellen Studie zufolge verdrängen Minijobs schon heute allein in kleinen Betrieben bis zu 500.000 reguläre, sozialversicherungspflichtige Stellen. „Das muss ein Ende haben“, so Schmatz.

„Ich fordere die „Ampel“-Koalition in Berlin auf“, so Schmatz, „die Minijobs sofort zu streichen und nicht die Entgeltgrenze von 450 auf 520 Euro im Monat ab 1. Oktober 2022 zu erhöhen.“

Kreuzweg und Gottesdienst für die verstorbenen KAB-Mitglieder am 6. April 2022

Einladung zum Kreuzweg und zur Messe für die verstorbenen KAB-Mitglieder

am 6. April 2022 in der Pfarrei Christkönig, Kirche U.L.F. von Wladimir (Penzberg-Steigenberg)

Liebe Mitglieder und Freunde der KAB Penzberg,

wir laden für 

Mittwoch, den 6. April 2022, um 17:15 Uhr 

Ort: Pfarrei Christkönig, Kirche U.L.F. von Wladimir (Penzberg-Steigenberg)

zum Beten des Kreuzwegs ein.

Anschließend gedenken wir um 18:00 Uhr in einem Gottesdienst unserer verstorbenen Mitglieder.

Infostand zum Equal Pay Day

Anlässlich des Equal Pay Days am 7. März veranstalteten der Katholische Frauenbund und die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg einen Infostand am heutigen Samstag auf dem Stadtplatz.

Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich 18 Prozent weniger als Männer. Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer ab dem 1. Januar für ihre Arbeit voll bezahlt werden.

Maiandacht am Freitag, den 14. Mai 2021, um 19:00 Uhr

Maiandacht in der Kirche Unserer Lieben Frau von Wladimir am Freitag, den 14. Mai 2021, um 19:00 Uhr

Liebe Mitglieder und Freunde der KAB Penzberg,

am Freitag, den 14. Mai 2021, um 19:00 Uhr findet in der Kirche Unserer Lieben Frau von Wladimir die Maiandacht der KAB-Penzberg statt.

Musikalisch gestaltet wird diese Maiandacht von Stefan Horn an der Orgel.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Schmatz
Vorsitzender des Leitungsteams der KAB-Penzberg

Für Rückfragen: 0177-2416429

Auf die guten Freunde kommt es an

Bei der diesjährigen Adventfeier der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg wurden von den anwesenden Mitgliedern verschiedene kleine Geschichten vorgelesen. Musikalisch gestaltet wurde die Adventfeier traditionsgemäß von der Johannisberger Stubenmusik.

Die Johannisberger Stubenmusik gestaltete die Adventfeier musikalisch.

In einer Geschichte ging es darum, dass Geschenke nicht alles sind. Vielmehr entscheidend ist, dass man viele gute Freunde hat, die dich lieben und die alles für dich tun würden. Und Liebe, Liebe, das ist der Sinn des Weihnachtsfestes. Der Kaufrausch im Advent hat nichts mit Weihnachten zu tun.

In einer anderen Geschichte, die die anwesenden Mitglieder hörten, stand ein kleiner Schutzengel im Mittelpunkt. Es war der Schutzengel des Kindes, welches im Stall zu Bethlehem geboren wurde. Der kleine Schutzengel war überglücklich, dass er ihn beschützen darf.

In einer dritten Geschichte ging es um eine Perlenkette, die ein Mann seiner Ehefrau schenken wollte. Die Perlenkette war am Heiligen Abend nicht mehr auffindbar. Zu Weihnachten schneite es. Die Kette wurde durch den Mann erst eine Woche später wiedergefunden, nach dem der Schnee wieder weggetaut war. Seine Frau öffnete das kleine zerknickte Päckchen, welches der Schnee am Neujahrstag freigegeben hatte. Der Inhalt hatte keinen Schaden genommen. Jetzt kann das neue Jahr nur gut werden.

Wie immer bei der KAB-Adventfeier wurden auch diesmal langjährige Mitglieder geehrt.

Für 50 Jahre: Gertraud Kursawe und Josef Wörmann

Für 40 Jahre: Josefa und Johann Bichler sowie Barbara und Bertold Grolig

Nicht alle Jubilare konnten zur Feier kommen.

Von links nach rechts: Pfarrer und Präses Bernhard Holz, Barbara Grolig, Bertold Grolig und Michael Schmatz (Vorsitzender des Leitungsteams der KAB Penzberg)

Michael Schmatz

Meist nicht medizinisch notwendig

Nach einer einjährigen Pause veranstaltete die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) und die Kolpingfamilie Penzberg wieder einen Themenabend. Diesmal zum Thema „Individuelle Gesundheits Leistungen (IGeL)“. Als Referenten konnte die beiden katholischen Verbände für den Infoabend den Geschäftsführer des Münchner Gesundheitsladens, Peter Friemelt, gewinnen.

Zu Beginn des Abends stellte Peter Friemelt, kurz den Münchner Gesundheitsladen. Er ist unter anderem eine Patientenberatungsstelle. „Wir klären Ratsuchende“, so Friemelt, „über ihre Rechte als Patienten auf.“ Außerdem erhalten Menschen dort Unterstützung, wenn der Verdacht besteht, dass ein Behandlungsfehler durch Ärzte und Therapeuten vorliegt. Der Münchner Gesundheitsladen organisiert auch Vorträge zu Patientenrechten und zur zahnärztlichen Versorgung. Neben der Beratung liegen in den Räumen des Münchner Gesundheitsladens auch verschiedene Broschüren auf. Die Beratung ist kostenfrei. Der Münchner Gesundheitsladen wird durch Spenden und Mitgliedsbeiträge am Leben gehalten.

Von links nach rechts: Michael Schmatz (Vorsitzender des Leitungsteams der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung Penzberg) und Peter Friemelt (Geschäftsführer des Münchner Gesundheitsladens)

Ob beim Orthopäden, beim Augenarzt oder in der gynäkologischen Praxis, immer häufiger sollen medizinische Leistungen privat gezahlt werden. Zwar gibt es schon lange Gesundheitsleistungen auf eigene Rechnung, wie z. B. in der kosmetischen Chirurgie, Angebote der Alternativmedizin und zahnärztliche Leistungen, aber seit der Einführung der Praxisbudgets bemühen sich viele Arztpraxen, möglichst viele medizinische Behandlungen außerhalb der Kassenleistungen zu erbringen und sich so lukrative Einkommensmöglichkeiten zu erschließen.

„Individuelle oder auch besondere Gesundheitsleistungen“, so Peter Friemelt, „werden mit wohlklingenden Bezeichnungen, wie Vorsorge und Prävention oder Top-Service und Komfortmedizin, angeboten.“ Diese Leistungen werden entgegen ihrer vielversprechenden Deklarierung oft ohne jede Qualitätskontrolle erbracht, sind oft ohne nachweislichen Nutzen und können im schlimmsten Fall belastend oder schädlich sein.

IGeL sind ärztliche Leistungen, die entweder medizinisch nicht notwendig oder aus der Leistungspflicht der Gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen, aber dennoch aus der Sicht des Arztes sinnvoll sind und/oder vom Patienten gewünscht werden. „Über solche Leistungen“, so Friemelt, „können zwischen Ärzten und Patienten freie vertragliche Vereinbarungen abgeschlossen werden.“ Die Leistungen werden nach der Gebührenordnung der Ärzte/Zahnärzte abgerechnet.

Von ca. 50 Leistungen die gegenwärtig angeboten werden, ist nach dem IGeL Monitor keine positiv bewertet worden. Drei waren tendenziell positiv. Bei 20 war die Bewertung unklar. Bei 21 war die Bewertung tendenziell negativ. Bei vier negativ. Der IGeL-Monitor bewertet Nutzen und Schaden der IGeL.

Sehr bekannt unter den IGeL ist die Augeninnendruckmessung zur Glaukom-Früherkennung. Hier ist die Tendenz negativ. Die Bewertung ergab hier, dass die diagnostische Aussagekraft der Messung sehr eingeschränkt ist. Die Untersuchung verunsichert und beängstigt die Patienten nur. Peter Friemelt rät Patienten „grundsätzlich zum Augenarzt kein Bargeld mitzunehmen.“

Etwas anders verhält es sich bei der Akupunktur zur Migräneprophylaxe. Hinweise auf den Nutzen ergaben sich keine. Eine Überlegenheit im Vergleich zur medikamentösen Standardtheraphie war nicht gegeben. Allerdings ergaben sich weniger Nebenwirkungen und weniger Therapie-Abbrüche im Vergleich zur Standardtherapie.

Interessant ist die professionelle Zahnreinigung. Vor vielen Jahren hat der Bundesausschuss, der sich aus Vertretern der gesetzlichen Krankenkassen und der Ärzten/Zahnärzten zusammensetzt, die professionelle Zahnreinigung als Kassenleistung abgelehnt, weil sie angeblich nichts bringt. Seit die Zahnärzte die professionelle Zahnreinigung mit dem Patienten privat abrechnen können, ist es das Beste was gibt. Letztlich ging es hier nur darum, mehr Honorar für die gleiche Arbeit zu erhalten. Peter Friemelt berichtet aus der Beratung von einem Zahnarzt in München, der bei einem Patienten für die professionelle Zahnreinigung 400 Euro verlangte. Der Standard in München sind ca. 80 Euro.

Peter Friemelt informierte, dass der Wunsch immer vom Patienten ausgehen muss. Anders wie bei Kassenleistungen müssen Patienten auf einen schriftlichen Vertrag pochen. IGeL-Verträge setzen – bevor sie abgeschlossen werden – die Information des Patienten über die Leistung, ihre Indikation (Begründung) und ihre Kosten voraus. Er rät auch nicht schnell zu entscheiden und lieber noch eine Zweitmeinung einholen.

Michael Schmatz