
Autor: kabpenzberg2016
Maiandacht in der Hub-Kapelle am 5. Mai 2017
Am Freitag, den 5. Mai 2017, um 19:00 Uhr fand in der Hub-Kapelle die Maiandacht der KAB Penzberg statt.
Musikalisch gestaltet wurde die Maiandacht von der Johannisberger Stubenmusik und Stefan Horn an der Orgel.
Anschließend trafen sich die Besucher der Maiandacht in den Badstuben im Penzberger Wellenbad zu einem gemütlichen Beisammensein.
Bild & Text: Michael Schmatz
Pressespiegel: Penzberger Tagblatt berichtet am 14. März 2017 über Jahreshauptversammlung

Schmatz bleibt Vorsitzender des Leitungsteams der KAB Penzberg
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg wurde, Michael Schmatz, von den Mitgliedern, für weitere vier Jahre, in seinem Amt als Vorsitzender des Leitungsteams bestätigt.
Die Mitglieder der KAB sprachen sich, anlässlich der Jahreshauptversammlung, dafür aus, dass nach einem Verkauf des Seniorenheimes in der Maistraße, beim neuen Anbieter, für die dort beschäftigten Altenpfleger, der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes anzuwenden ist. „Wir fordern die Verantwortlichen auf, allen voran die erste Bürgermeisterin, Elke Zehetner, und die Stadträte der im Stadtrat vertretenen Parteien, sich dafür einzusetzen“, so Schmatz, „dass nur Anbieter zum Zug kommen dürfen, für die der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes gilt. Wir erklären uns solidarisch mit den Mitarbeitern im Seniorenheim. Anbieter, die ausschließlich auf Billigkräfte und Leiharbeitnehmer setzen, dürfen nicht zum Zug kommen.“
Der ausschließliche Einsatz von Leiharbeitnehmern hätte auch nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Pflege. Die Tatsache, dass Zeitarbeit überwiegend in den Bereichen industrieller Produktion und Gewerbe entwickelt und eingesetzt worden ist, wirft die Frage auf, ob und in wie weit dieses Instrument sich für die qualifizierte, personenbezogene Dienstleistung Pflege eignet und welchen Einfluss Zeitarbeit auf ihre Qualität hat. „Eine prinzipielle Befürchtung hinsichtlich der Qualität“, so Michael Schmatz, „bezieht sich auf die mangelnde Kontinuität der Beziehung bei häufigen Wechsel der Beschäftigten.“ „Ein häufiger Personalwechsel wirke sich auf die Senioren belastend aus, insbesondere auf ältere Personen“, so der 55-jährige Sozialversicherungsfachwirt. „Untersuchungen haben ergeben“, so der Vorsitzende des Leitungsteams, „dass Zeitarbeitnehmer bei kürzeren Einsätzen anders arbeiten als die Stammbelegschaft, da sie die in der Einrichtung gegebenen Standardprozeduren nicht kennen“.
Dem neugewählten Leitungsteam der KAB gehören neben Schmatz auch Barbara Grolig (stellvertretende Vorsitzende), Anne-Marie Vlasic (stellvertretende Vorsitzende), Brigitte Fischer (Schriftführerin), Reinhard Grüner (Kassier) und Silvester Kohs (stellvertretender Kassier) an. Mitglied des Leitungsteams ist auch Pfarrer Bernhard Holz als Präses und geistlicher Begleiter.
Die Revisoren Manfred Fischer und Siegfried Herrmann wurden in ihren Ämtern von den Mitgliedern bei der Neuwahl bestätigt.
Cornelia Kriegbaum, die 16 Jahre lang dem Ausschuss angehörte, verabschiedete sich aus dem Gremium. Sie widmet sich jetzt einer neuen interessanten Aufgabe.

Bild & Text: Michael Schmatz
Aus drei Pflegestufen wurden fünf Pflegegrade
Am 1. Januar 2017 ist das Pflegestärkungsgesetz II in Kraft getreten. Die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit orientierte sich bisher an den körperlichen Einschränkungen des Betroffenen sowie am Zeitaufwand, den beispielsweise ein pflegender Angehöriger für die Hilfe bei Körperpflege, Ernährung und Mobilität aufbringen muss. Nach den neuen Vorschriften erhalten auch Menschen mit Demenz oder psychischen Erkrankungen erstmals Leistungen. Als Referentin konnte die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg für den Infoabend zum Thema „Pflegestärkungsgesetz 2017“ die Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Oberland, Claudia Hörbrand, gewinnen.
Nach den bis zum Jahreswechsel 2016/2017 geltenden Bestimmungen orientierte sich die Einstufung pflegebedürftiger Menschen vor allem an ihren körperlichen Defiziten. „Dabei wurde die Einstufung in die Pflegestufen“, so Hörbrand, „oftmals nicht dem tatsächlichen Pflegebedarf gerecht.“ Künftig werden körperliche, geistige und psychische Beeinträchtigungen gleichermaßen in die Beurteilung von Pflegebedürftigkeit einbezogen.

Aus den bisherigen drei Pflegestufen gibt es seit Jahresanfang fünf Pflegegrade, was eine differenzierte Einschätzung des benötigten Pflegeaufwandes ermöglicht. Die Pflegebedürftigkeit orientiert sich künftig nicht mehr an benötigten Pflegeminuten, sondern an den noch vorhandenen Fähigkeiten des Menschen – Maßstab für die Beurteilung ist damit der Grad der Selbstständigkeit. Außerdem werden bei der Begutachtung weitere Aspekte wie beispielsweise kommunikative Fähigkeiten oder die Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte mit einbezogen.
„Pflegebedürftigkeit besteht seit 1. Januar 2017“, so der Vorsitzende des Leitungsteams der KAB Penzberg, Michael Schmatz, „grundsätzlich ab Pflegegrad 1.“ Gegenüber den Voraussetzungen für das Erreichen der bisherigen Pflegestufe I sind für die Erreichung des Pflegegrades 1 vielfach geringere Beeinträchtigungen ausschlaggebend.
Mit dem neuen Begutachtungsinstrument wird der Grad der Selbstständigkeit eines Pflegebedürftigen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) bestimmt. Das geschieht anhand von sechs Lebensbereichen. Es werden dabei sämtliche pflegerelevante Kriterien berücksichtigt: körperlich, geistig, psychisch und sozial. Der Pflegebedürftige kann dadurch in den passenden Pflegegrad eingestuft werden.
Eine Besucherin der Veranstaltung wollte von Claudia Hörbrand wissen, ab wann man für einen Betroffenen eine Pflegeleistung beantragen soll. Ein Zeitpunkt könnte, so die Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Oberland, z. B. die Entlassung nach einem längeren Krankenhausaufenthalt sein. Eine andere Besucherin wollte wissen, wo man sich beraten lassen kann, wenn man einen Pflegefall in der Familie hat. Ansprechpartner sind immer die Pflegekassen, die bei den gesetzlichen Krankenkassen angesiedelt sind. Ein Besucher stellte fest, dass es in Penzberg keine Kurzzeitpflegeplätze gibt, wenn zu pflegende Angehörige einmal in den Urlaub gehen wollen. Hörbrand empfahl Angehörigen, sich rechtzeitig vor einem Urlaub um einen Kurzzeitpflegeplatz zu kümmern. Wartet man zu lange, könnte es eng werden.
Claudia Hörbrand appellierte an alle, sich in der Öffentlichkeit dafür einzusetzen, dass der Pflegeberuf eine noch stärkere Wertschätzung erhält. „Was nützen die schönsten Gesetze, wenn es niemanden gibt, der als Altenpfleger arbeiten will.“
Bild & Text: Michael Schmatz
Jahresprogramm 2017
Samstag, den 9. Dezember 2017, 19:00 Uhr
Adventsfeier der KAB Penzberg
Veranstaltungsort: Pfarrsaal Steigenberg
Außerdem ist für Herbst 2017 (das genaue Datum wird noch bekanntgegeben) ein Themenabend vorgesehen (zusammen wieder mit der Kolpingfamilie Penzberg). Das Thema wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.
Text: Michael Schmatz
Pressespiegel: Penzberger Merkur berichtet über KAB-Adventsfeier am 10. Dezember 2016
Der Penzberger Merkur berichtete in seiner Ausgabe am 28. Dezember 2016 über die Adventsfeier der KAB.

Text: Michael Schmatz
Pressespiegel: Gelbes Blatt berichtet über KAB-Adventsfeier in Penzberg
Das Gelbe Blatt (Rundschau-Verlag) berichtete am 21. Dezember 2016 über die Adventsfeier der KAB Penzberg.

Text: Michael Schmatz
Pressespiegel: Penzberger Merkur berichtete über Infoabend
Der Penzberger Merkur berichtete am 16. Dezember 2016 über den Infoabend zum Thema „Arbeitsrecht“ der KAB und Kolpingfamilie Penzberg mit Rechtsanwalt Martin Janner.

Text: Michael Schmatz
Bewegung mit Gott
Die Adventsfeier der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg stand in diesem Jahr unter dem Motto „Bewegung mit Gott“. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von der Johannisberger Stubenmusik Im Rahmen der Feier wurden auch Sylvester Kohs, Friederike Langmaier und Marlies Sattler für langjährige Mitgliedschaft bei der KAB geehrt.

„Sehr oft sind wir hoffnungs- und mutlos“, so der Vorsitzende des Leitungsteams der KAB Penzberg, Michael Schmatz, „wenn wir von einer Krise in die andere rutschen, sei es im gesellschaftlichen oder privaten Bereich.“ Gerade im wirtschafts- und finanzpolitischen Bereich hat man nicht den Eindruck, dass jemand aus den Erfahrungen der Krisen lernt oder gar Konsequenzen zieht. Die Adventszeit lädt uns ein, den Blick schweifen zu lassen und auch mal neben die eingefahrenen Lebenswege zu gehen. „Wir sollten uns überraschen lassen“, so Schmatz, „was es dort alles zu entdecken gibt.“ Gerade das, was wir dort entdecken dürfen, macht unser Leben so wertvoll. In diesem Sinn will uns Gott in Bewegung bringen, gerade in der Zeit des Aufbruchs. Die Adventszeit will uns aufbrechen lassen, so wie Maria und Elisabeth aufgebrochen sind. Sie haben ihren je eigenen Weg zu Gott gefunden, in einer Zeit der persönlichen und gesellschaftlichen Krisen. Michael Schmatz: „Sie können uns gerade heute Mut machen unseren Weg zu Gott zu finden.“
Der Vorsitzende des Leitungsteams bedankte sich, anlässlich der Adventsfeier, auch für die sehr gute Zusammenarbeit bei allen Mitgliedern bei allen Aktivitäten des katholischen Verbandes im bald zu Ende gehenden Jahr.
Im Rahmen der Adventsfeier wurden Sylvester Kohs, Friederike Langmaier und Marlies Sattler (alle drei jeweils 25 Jahre) für ihre langjährige Mitgliedschaft in der KAB vom Vorsitzenden des Leitungsteams, Michael Schmatz, sowie Pfarrer Bernhard Holz geehrt.
Bild & Text: Michael Schmatz
